Permanenter Stress führt zu Energielosigkeit und Erschöpfung. Das Gedankenkarussell dreht sich und hindert Sie am Ein- oder Durchschlafen. Doch wie die immer wiederkehrenden Gedanken stoppen? Die gute Nachricht ist, dass es Wege heraus aus diesem Teufelskreis gibt.

Mit Achtsamkeitstraining wieder zu Ruhe und Gelassenheit

Stress wird von uns sehr individuell wahrgenommen. In derselben Situation steigt bei dem einen der Blutdruck und der Puls beschleunigt sich während der andere ruhig und gelassen bleibt. Woran könnte das liegen? Gemeinsam versuchen wir Ihre Stress-Muster zu erkennen. Denn zu viel Stress kann krank machen und zu unterschiedlichen körperlichen und psychischen Symptomen führen. Durch Gespräche und Selbstreflexion ermitteln wir Ihre Stresskompetenz und entwickeln Ihr persönliches Programm bestehend aus der Schulung von Achtsamkeit im Alltag, Meditation und Entspannung. So finden Sie einen neuen Umgang mit Ärger, Hektik und Stress. Um ganz individuell auf Sie einzugehen, biete ich Einzelsitzungen an. Wenn Sie an einem Workshop oder Kurs teilnehmen möchten, informieren Sie sich hier über aktuelle Kursangebote.

Achtsamkeit? Was ist das?

Achtsamkeit ist heuzutage in aller Munde. In Zeitschriften sind Berichte darüber und das Kursangebot ist vielfältig. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Achtsamkeit“? Jon Kabat-Zinn, der sich dafür engagiert hat, die Achtsamkeitspraxis bekannt zu machen, sagt: „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.“ Was heißt das im Alltag? Das wir unsere Gedanken immer wieder von neuem in den gegenwärtigen Moment zurückholen und nicht in die Vergangenheit oder Zukunft schweifen. Einfach wahrnehmen was gerade ist und dabei den inneren Kritiker und Bewerter abschalten. Das wir voll da sind bei der Sache, die wir gerade tun. Sei es Zähne putzen, abwaschen oder im Gespräch mit den Kindern oder Freunden sein. Die Achtsamkeit im Alltag wird durch Meditationspraxis, Bodyscann und leichte Yogaübungen ergänzt.

Tipps für kleine „Achtsamkeits-Auszeiten“ am Tag

  • Nimm Deinen Körper bewusst wahr und wenn Du Verspannungen spürst, erlaube diesen sich zu lösen.
  • Du stehst an einer roten Ampel: Dann nimm ein paar Atemzüge bewusst Deinen Atem wahr.
  • Du bist mit dem Auto unterwegs: Entscheide Dich bewusst für die Stille und lass das Radio aus.
  • Entscheide Dich für eine Tätigkeit am Tag, die Du mit allen Sinnen erlebst. Das kann das morgendliche Zähne putzen sein oder das Eincremen.
  • Mach ganz bewusst Pausen. Steh von Deinem Arbeitsplatz auf und geh spazieren. Nimm Deine Umgebung, die Geräusche, Gerüche etc. bewusst wahr.
  • Nimm stündlich ein „Stopp“ von 1-3 Minuten. Achte auf Deinen Körper und die Atmung. Schau nach innen.