Mit Achtsamkeit Ängste annehmen und auflösen

In vielen Studien wurde mittlerweile belegt, dass Methoden aus der Achtsamkeitspraxis Angsterkrankungen günstig beeinflussen können.

Durch achtsame Gesprächsführung schauen sich die Patient*Innen, das als unangenehm und bedrohlich empfundene Gefühl der Angst Schritt für Schritt an. Angst wird sehr individuell gefühlt. Zu Beginn der Therapie, geht es deshalb darum zu verstehen: Was ist Angst eigentlich? Was genau ist meine Angst? Welche Funktion hat die Angst in meinem Leben? Beschützt sie mich vielleicht vor etwas, mit dem ich mich nicht konfrontieren will oder kann? In der achtsamen Gesprächstherapie nähern Sie sich mit meiner Hilfe dem Gefühl der Angst offen und behutsam an.

Sie erleben, dass Sie Ihrer Angst nicht hilflos ausgeliefert sind, dass jedoch Verdrängen und „Weghaben wollen“ nichts bringen kann. Die Angst sucht sich ihren Weg und wenn wir sie nicht anschauen, kann sie chronisch werden und sich zu einer generalisierten Angststörung entwickeln. Es entsteht eine Angst vor der Angst. Das Leben wird eng und eingeschränkt. Die Sorgen mächtig und groß.

Wichtig ist, zu verstehen, dass die Angst eine wichtige Rolle in unserem Leben erfüllt und uns vor Gefahren schützen soll. So erleben Sie in der Therapie, die Angst als etwas wahrzunehmen, dass eine Berechtigung zum „Da sein“ besitzt. Entscheidend hierbei ist ein annehmender ja sogar einladender Umgang mit ihr, der frei von Wertung sein sollte.

So konkret wie möglich schauen wir uns gemeinsam Ihre Ängste an. Wenn Sie Ihre Angst kennenlernen und akzeptieren, wird sie sich wandeln und auflösen können. Das vermeintliche Monster wird immer kleiner. Denn wir können Angst lernen und wir können sie mit den richtigen Methoden auch wieder verlernen!

Wenn Sie Ihre Angst offen erforschen, nehmen Sie ihr den Schrecken. Denn das Unbekannte ängstigt und verstört. Sie werden aktiv und kommen aus der Hilflosigkeit und dem ausgeliefert fühlen heraus – hin zur Selbstwirksamkeit. Sie können die positiven Aspekte der Angst, wie zum Beipiel die Energie die sie freisetzt, für sich nutzen.

Die Achtsamkeit unterstützt den gesunden Umgang mit der Angst. Die Angst wird nicht „schön geredet“. Sie darf beängstigend und unangenehm sein. Durch das bewusste Durchleben des Gefühls, ohne zu werten, schaffen wir Distanz. Diese bringt Klarheit.

Was Sie erwartet

  • Achtsame Gespräche, in denen wir die Ursachen Ihrer Angst erforschen und gemeinsam schauen, wie Sie Ihr Leben positiv gestalten können.
  • Informationen über die Mechanismen der Angst: Was steckt dahinter? Was passiert im Körper?
  • Entdecken Ihrer Angst-Verstärker: Wann tritt die Angst auf?
  • Körperwahrnehmungs,- und Entspannungsübungen
  • Einführung in die Achtsamkeitspraxis: Im Jetzt sein. Wahrnehmen, ohne sofort in die Wertung von positiv oder negativ zu gehen.
  • Selbstfürsorge: Die eigenen Bedürfnisse erkennen und ernst nehmen.
  • akute Soforthilfe Tipps, wenn die Angst Sie zu überfluten droht.
  • Übungen und angeleitete Audio-Dateien für zu Hause auf die Sie jederzeit zugreifen können.

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Fragen haben oder einen Ersttermin vereinbaren möchten.